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Auf's Holz gekommen

20 Millionen Quadratmeter Parkett werden in Deutschland jährlich produziert. Holz ist die beliebteste Fußbodenoberfläche. Doch im Badezimmer oder in der Küche dominiert noch immer die Fliese. Manchmal in Holzoptik, denn viele Hersteller imitieren Holz für ein warmes, wohliges Wohngefühl. Die Eberswalder Firma hüma hat ein weltweit einzigartiges Verfahren entwickelt, das echtes Holzparkett gegen das „aggressive Element Wasser“ schützt und es für den Einsatz zum Beispiel in Bädern oder Saunen tauglich macht. Die MBG hat die Gründer beim Start unterstützt.

2.700 Quadratmeter groß ist die Halle im brandenburgischen Glau bei Trebbin. Lange, erzählt Felix Hüllenkremer, habe man nach einem passenden Produktionsstandort für die Weltneuheit gesucht. Bald sollen die Maschinen kommen, Pressen, die Beiz- und Profilierstraße, der Spritzgussautomat. 2016 schon sollen mindestens 50.000 Quadratmeter des neuen Parkettsystems hier produziert werden. Vom Erfolg ihrer Erfindung sind nicht nur die drei Gründer überzeugt – Hüllenkremer und Manuel Mannheim, beide Holzbauingenieure, sowie Matthias Kühn, ein Wirtschaftsinformatiker. 3,2 Millionen Euro Kapital haben sie in kurzer Zeit für ihr Vorhaben von diversen Geldgebern einwerben können.

Felix Hüllenkremer ist leidenschaftlicher Segler. Seine Inspiration hat er denn auch vom Teakdeck-Parkett auf Segelyachten. Ein edles, teures und begrenzt verfügbares Holz und daher zu teuer für den Einsatz im Alltag. „Gerade in Badezimmern ist Echtholzparkett noch sehr selten“, erklärt Felix Hüllenkremer. Zwar lasse sich die Oberfläche jeden Parketts wasserfest machen, aber die meist gefräste, hölzerne Klickverbindung zwischen den Panelen bleibt eine wasserdurchlässige Schwachstelle.

Durch eine neuartige und zum Patent angemeldete Schnappverbindung ist das FSE-zertifizierte hüma Eichenparkett kinderleicht zu verlegen – kein Kleben, Schleifen, Lackieren. Eine 1,5 Millimeter breite Dichtlippe im oberen Fugenbereich schützt vor eindringendem Wasser. Der Verriegelungsmechanismus, ebenfalls aus Kunststoff, erlaubt rein vertikales Verlegen nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip.

Nicht nur fürs Badezimmer soll das Parkett sein. Hüllenkremer und seine Mitstreiter haben bereits andere Anwendungen im Blick – die Terrasse, die Dusche, die Sauna oder sogar Systeme für die Fassade. In Lofts können so übergangslose Böden vom Wohnraum in die Küchen oder Badezimmer verlegt werden, was die üblichen Holz-Fliesen-Übergänge vermeidet und eine wohligere Wohnatmosphäre erzeugt. Auch deshalb konzentriere sich das Unternehmen stärker auf den Fliesen- als auf den Parkettmarkt. Einer der wichtigsten Investoren ist folgerichtig ein Unternehmen für Sanitärunterkonstruktionen. „Wir haben kein Nischenprodukt oder etwas Exotisches entwickelt“, erklärt Hüllenkremer. Bei 100 Millionen Quadratmeter jährlich verkaufter Fliesen in Deutschland gibt es viel zu tun für das Unternehmen. 

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