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Von Natur aus schön

Sport, nachhaltige Energie, gesunde Ernährung - all das ist für viele Menschen heute eine Selbstverständlichkeit. Doch wenn es um kosmetische Produkte geht, wie Lippenstift oder Make-up, schmieren wir uns sorglos immer noch krebserregende, mit Tierabfällen und Mineralölen oder an Tieren getestete Produkte ins Gesicht. Ein Widerspruch, mit dem auch Christina Roth fast täglich zu tun hatte. Ihr Unternehmen „Und Gretel" ist nun angetreten, etwas dagegen zu tun - mit einer natürlichen, nachhaltigen und ohne Tierversuche produzierten Kosmetiklinie. Erste internationale Preise gab es dafür schon vor dem offiziellen Verkaufsstart.

Mit Gesichtern hat Christina Roth schon lange zu tun, noch dazu mit den anspruchsvollen und international bekannten von Schauspielern und anderer Prominenz. Sie ist Make-up-Artistin und hat mit zahllosen Stars und Persönlichkeiten aus Film, Werbung und Mode gearbeitet. Franka Potente, Julie Delpy oder James Franco haben auf ihrem Stuhl gesessen. Die Frage eines Freundes bringt sie vor mehr als 15 Jahren ins Grübeln. „Womit schminkst du eigentlich deine Leute?"„Teure und gute Produkte“, war ihre Antwort, erinnert sich Roth, aber was war da eigentlich drin? „Was bringe ich da auf die Haut meiner Kunden?“ Sie beginnt zu suchen. Das Ergebnis ist ernüchternd. „Grün“, erinnert sich Christina Roth, „nannten und nennen sich viele Produkte“. Oft das Ergebnis des Verzichts auf einen Bestandteil in der Produktion oder gar nur Verpackung und Werbung, sogenanntes Greenwashing.

Doch was ist „grüne" Kosmetik? Was ist Naturkosmetik? „Das muss es doch geben", war auch die erste Reaktion von Stephanie Dettmann, erfahrene Werbe- und Marketingfrau, als sie das erste Mal von der Idee erfuhr. Doch weit und breit nichts. Eine vollkommen auf natürlichen Inhaltsstoffen wie Avocadoöl, Babassubutter oder weißer Tonerde basierende Kosmetik, die noch dazu höchsten Ansprüchen für das Make-up in Farbigkeit und Texturen entspricht, das war vollkommen neu. Eine klare, erfolgversprechende Idee, fand Dettmann und stieg ein. Sie heißen Knutsen (knutschen), Sunne (Sonne) oder Tagarot (Morgenröthe), sind Lippgloss, Puder und Lippenstift, alle Und Gretel-Produkte sind zu 100 Prozent vom BDHI, dem Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V. zertifiziert. Die Namen der Produkte sind inspiriert vom Mittelhochdeutschen und assoziieren wie auch der ungewöhnliche Firmenname das Märchenhafte, die Natur und die Frau. „Gretel", erklärt Roth, „kennt jeder." Männer solle das nicht ausschließen, aber eine leicht feminine Prägung habe es schon, fügt sie lächelnd hinzu. Es gehe auch um Internationalität, die Verständlichkeit im Ausland, denn da haben Roth und Dettmann klare Ziele.

Nach dem erfolgreichen Launch der Kosmetikserie in Deutschland im Januar 2015 soll 2016 auch der europäische Markt erobert werden. 1,5 Millionen Euro haben beide mit Hilfe der Berliner Volksbank, der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg und privater Geldgeber investiert. „Trotzdem“, sagt Roth, „die Und Gretel-Produkte sollen eher in den Markt ,rieseln'. Unsere Gesellschaft ist sowieso schon so laut.“ Und so sind beide sehr sorgsam in der Auswahl der Händler. „Echte Partnerschaften" sollen es sein, niemand, der mit einem Öko-Trend schnelles Geld machen will. „Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit sind für uns das Wichtigste", erklärt Dettmann, „und bei der Natürlichkeit unserer Produkte liegt auch ein organisches, langsames Wachstum nahe."

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