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Ideen & Kapital

Was unsere Beteiligungsunternehmen leisten, zeigt die Rubrik Idee & Kapital, in der wir Ihnen einige Unternehmen vorstellen wollen.


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Erfolgreich ist, wer gut informiert ist. Der Flyer "Unsere Beteiligung · Ihr Kapital" bietet eine Übersicht über Ihre Vorteile bei einer Beteiligung der MBG.


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Buy Back, Cash Flow, Equity · nicht nur die Computerbranche spricht ihre eigene Sprache, auch Geldgeber haben ihr ganz eigenes Vokabular. Unser Lexikon hilft, es zu verstehen.


im Gespräch

Dr. Milos Stefanovic erläutert im Interview mit dem BVK die Arbeit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften.      

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Wolkenspeicher

Mit Medien hat Ravin Mehta schon sein ganzes Berufsleben zu tun. Im Tonstudio hat er gearbeitet, einen Musikverlag betrieben, Informatik studiert und lange Zeit diverse Managerpositionen bei einem frühen Internet-Vorzeigeunternehmen bekleidet. Heute baut Mehta mit seinem Unternehmen The unbelievable Machine Company „unglaubliche Maschinen“, damit das Geschäft seiner Kunden – Betreiber großer und sehr komplexer Webseiten – im weltweiten Netz reibungslos läuft.

Das Wort Hosting hört Rain Meta gar nicht gern. Er bevorzugt Web Operations. Das ist keine Wortklauberei, es ist eine Frage der Unternehmensphilosophie. Hosting, so Mehta, sei ein Preiskampfmarkt, der über ein paar Gigabyte mehr Speicherplatz reguliert wird. „Unser Ansatz ist ein anderer.“ Auch deshalb bezeichnet er sein Unternehmen als Manufaktur – feine Handarbeit, präzise abgestimmt auf die Wünsche seiner Kunden. Wenn der Erfolg einer Internetseite lebenswichtig ist, zählt Qualität, nicht Quantität. Mehtas Kunden wollen die sichere, fehler- und unterbrechungsfreie Funktion ihrer Software – zum Bei- spiel ein Shopsystem – im Web. Denn das ist Voraussetzung für deren wirtschaftlichen Erfolg. Verfügbarkeit, Erreichbarkeit, Schnelligkeit und Sicherheit sind „Killerkriterien“. Sie entscheiden wesentlich darüber, ob ein Kunde des Online-Shops zufrieden ist und wiederkommt.

2008 gründete Ravin Mehta die The un- believable Machine Company (*um). Heute schmücken Kundenlogos die gesamte Bürowand, darunter das der Deutschen Post, des Musiksenders MTV, der Vermietplattform erento oder des Telefonkonzerns Nokia. Das Unternehmen konzipiert nach den Bedürfnissen seiner Kunden die IT-Infrastruktur, stellt die benötigte Hardware – Rechner und Server – zusammen, prüft deren Leistung und Geschwindigkeit in Belastungstests, tuned – wie im Motorsport – das System auf optimale Leistung und betreibt – hosted – die Seiten in einem Hochsicherheitsrechenzentrum. „Unsere Kombination aus Beratung und Betrieb von IT-Strukturen mit Hunderten von Servern ist in Deutschland einmalig“, sagt Mehta. Beim neuen Trend Cloud Computing war das Unternehmen bereits 2008 einer der ersten Anbieter in Deutschland. „Da haben wir Pionierarbeit geleistet“, erklärt der Firmenchef. Cloud Computing wird zunehmend interessant für Unternehmen, die große Datenmengen transferieren oder lagern müssen und dafür keine umfangreiche eigene IT-Infrastruktur anschaffen wollen. Sie mieten Speicherplatz – sogenannte Enterprise-Cloud-Systeme – auf einem oder vielen von *um für diesen Zweck zur Verfügung gestellten Servern.

Und auch wenn Cloud – zu deutsch Wolke – luftig und schwebend klingt, gibt es einen tatsächlichen Ort für diese Daten. Mehtas „Cloud“ steht in Amsterdam und Berlin, in einem sogenannten Tier 4-Zentrum, ein Rechenzentrum der Sicherheitskategorie 4, der höchsten Stufe. Hier hat das Unternehmen bei einem Spezialanbieter Flächen gemietet, in denen die Server stehen. 40 bewaffnete Posten sorgen für die physische Sicherheit, achten auf die ununterbrochene Stromversorgung, Lüftung oder Kühlung. Auch die „Einreisebestimmungen“ scherzt Mehta, seien hier härter als in bestimmten Ländern.
Der Bau dieser „unglaublichen Maschinen“ ist ein investitionsintensives Geschäft. Die Verträge mit seinen Kunden sind meist langfristig. Der Umsatz komme kontinuierlich, aber verteilt über den vereinbarten Zeitraum. Technik und Service müssten aber vom ersten Tag an bereitgestellt werden. Das bedeutet Vorfinanzierung. „Wir haben immer ein Kapitalbeschaffungsthema“, sagt Mehta. Deshalb hat die Hausbank den Kontakt zur MBG hergestellt, die seit 2011 das Wachstum des Unternehmens unterstützt.

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